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Antigravitation, elektromagnetisch, Exotic Weaponry Division, Experimente, Explosion, Gravitonen, Heavy Graviton Jammer, Pantherion, Parallele Dimensionen, Raumzeit, Spin, Technobabble, Viktor Augenfeld, Waffenarsenal
Die Exotic Weaponry Division bei PANTHERION befindet den Heavy Graviton Jammer als typisches Beispiel dafür, wie sich aus Entdeckungen anderer Forschungsgebiete Waffen herstellen lassen. Ob es beim ursprünglichen Ziel darum ging, Antigravitation zu erzeugen oder ob Personen / Gegenstände per Gravitation an ihrem Ort gebunden – quasi angeklebt – werden sollten, ist nicht mehr rekonstruierbar. Der Heavy Graviton Jammer emittiert jedenfalls einen Strahl, der direkt auf die Gravitonen des Zielobjektes wirkt.
Wie man heute weiß, können die Gravitonen in unserem Kontinuum jedoch nur einen einzigen stabilen Zustand einnehmen. Jeder Versuch, sie “umzupolen”, das heißt ihren Spin zu ändern oder sie anderweitig zu manipulieren, muß in einer Verletzung des Standardmodells enden. Doch scheinbar gelingt es trotzdem, auf sie einzuwirken, ohne die Gesetze der Physik zu brechen. Im Falle des Heavy Graviton Jammers fallen die betroffenen Gravitonen einfach in ein Paralleluniversum. Die betroffene Materie verliert durch dieses Ungleichgewicht der Massen-Energieerhaltung ebenfalls ihren stabilen Zustand und zerstrahlt in einer Art Explosion. Der Effekt scheint sich auf den ersten Blick sehr für Waffen zu eignen. Ihn in Form einer Handfeuerwaffe auszuführen, darf aber dennoch als relativ skurril bezeichnet werden, da einige Nachteile eher gegen eine solche Konstruktion sprechen.
Problematisch dabei ist, daß sich bei der Ausgleichsexplosion oft unvorhersehbare Reste wie z. B. toxische Gase oder Stäube bilden können. Ein anderes Problem zeigt sich darin, daß der HGJ auf jedes Ziel vorher recht genau justiert werden muß, wobei offenbar die Masse sowie Materialzusammensetzung eine wesentliche Rolle spielen. Auf lebende Organismen ist der HGJ erschreckend wirkungsarm. Das mag auch daran liegen, daß die exakte Justierung nach wie vor nicht bekannt ist. Momentan sind nur einige experimentelle Werte bekannt. Ein weiterer Nachteil ist das Stützfeld, daß der HGJ aufbauen muß, bevor er abgefeuert werden kann. Dieses Feld bewirkt elektromagnetische Störungen in einem weiten Umfeld, wobei die eigentliche Waffenwirkung nur einige -zig Meter reicht.
Fraglich ist auch, was mit den Gravitonen im Paralleluniversum passiert. Einige Wissenschaftler meinen, daß diese, sobald sie ihren erhöhten Energiezustand abgebaut haben, wieder in unsere Dimension kommen müßten. Dabei müßte es in räumlich und zeitlich recht eingegrenzten Bereichen zu merkwürdigsten Effekten in der Raumzeit kommen. Dies konnte bis dato jedoch nicht bestätigt werden.
Der Heavy Graviton Jammer im ersten Test

Nach seinem fragwürdigen Ausscheiden bei F.A.F.N.E.R. (er konnte einerseits die Experimente, die mit der Informationsgewinnung über paranormale Angriffe gerechtfertigt wurden, nicht mehr mit seinem Gewissen in Einklang bringen; andererseits lernte er eine Frau namens Sarah kennen, die ihm ein Versprechen auf ein halbwegs normales Leben zu sein schien) verschlug es ihn wieder nach Graz. Er heiratete Sarah, nur um sie nach wenigen Monaten zu verlieren: Sie starb offiziell an Lungenkrebs.
Viktor geht voll und ganz in seiner Arbeit auf, über ein etwaiges Privatleben verliert er kaum jemals ein Wort. Es ist allenfalls bekannt, daß er ein passionierter Comic-Leser und großer Liebhaber klassischer Musik ist, insbesondere von Chopin. Er hat ein Faible für Anzüge und eher formelle Kleidung, manchmal schwarze Krawatte, manchmal Brille.


