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Der Soundtrack zum Pilotfilm kommt so gut an, daß eine Schallplatte produziert werden soll – helft mit, sie zu finanzieren und sichert Euch einen exklusiven Bonus dafür!
24 Tuesday Apr 2012
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Der Soundtrack zum Pilotfilm kommt so gut an, daß eine Schallplatte produziert werden soll – helft mit, sie zu finanzieren und sichert Euch einen exklusiven Bonus dafür!
22 Sunday Apr 2012
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Elektromagnetismus, Heinrich Rudolf Hertz, Jean-Adrien Philippe, Mark Vectoric, Rheinische Friedrich Wilhelms Universität Bonn, Tabelle über magnetischen Fluß, Temporaler Zerfall-Indikator, Uhr, USS Eldridge, Viktor Augenfeld, Zeitreisender, Ziffernblatt
Es muß sich irgendwann in den Jahren zwischen 1890 und 1892 zugetragen haben, als einem nur als der “Zeitreisende” bekanntem Individuum ein wichtiges Werkzeug schwer beschädigt wurde. In der Rheinischen Friedrich Wilhelms Universität Bonn existiert ein Besuchsbericht, wo sich ein gewisser Herr Dr. Friedens aus Wien (der mit ziemlicher Sicherheit in Wirklichkeit nie existiert hat) mit Heinrich Hertz traf. Als Diskussionsthema ist dort “Zusammenhang von Elektromagnetismus mit Zeit” vermerkt. Mehr ist darüber leider nicht bekannt. Wahrscheinlich war es Heinrich Hertz, der den Zeitreisenden an Jean-Adrien Philippe, einen französischen Uhrmacher und Erfinder, verwies.
Jean-Adrien gelang es offenbar, die defekte Uhr des Zeitreisenden unter dessen Anleitung zu reparieren. So wurden ein Teil des Gehäuses, der Deckel, die Zeigermechanik sowie die Zeiger selbst und das Ziffernblatt im Jahre 1892 ersetzt bzw. eingebaut. Im Innendeckel ist eine Tabelle über magnetischen Fluß eingraviert; diese Tabelle besaß eine oder mehrere darübergelegte Masken oder Tabellenelemente, die mit dem Einstellrad außen am Deckel justiert werden konnten. Dieser Teil der Uhr ist jedoch später verloren gegangen, nur die Tabelle am Innendeckel blieb übrig.

Etwa 50 Jahre später gab es einen Zwischenfall mit einem Matrosen der USS Eldridge, der nach einigen Angaben erheblichen Einfluß auf die Vorgänge genommen hat. Einiges spricht dafür, daß es sich dabei um den Zeitreisenden gehandelt hat.
Irgendwann im Jahr 2000 bekommt auch Viktor Augenfeld Besuch von einem merkwürdigen Unbekannten. Er ermahnt ihn, in sieben Jahren einen jungen Mann namens Mark einzustellen. Viktor hält das erst für Unfug. Doch als sich der Unbekannte kurzzeitig unter Schmerzen zum Teil auflöst, glaubt er ihm und hört ihm weiter zu. Der Zeitreisende erzählt ihm, daß dieser Mark die Uhr bekommen sollte – doch sicherheitshalber erst kurz bevor er sie benötigt. Einige Informationen dieses Gesprächs gehen verloren, da sich der Zeitreisende zwischendurch immer wieder vollständig aufzulösen droht und Viktor dabei kaum etwas versteht. Er bekommt nur mit, daß Mark irgendwann einen Temporalen Zerfall-Indikator brauchen wird. Die Uhr kann diesen Zweck erfüllen; bis dahin sollte Viktor jedoch ein Auge auf das Gerät haben und keinem etwas über dessen Zweck erzählen.
Der Zeitreisende löst sich auf, als er Viktor seine Uhr reichen will. Der Deckel springt auf und wird beschädigt: Einige Teile verschwinden mit dem Zeitreisenden. Viktor läßt den Deckel später möglichst originalgetreu aus Aluminium nachgießen und das Glas ersetzen.
18 Wednesday Apr 2012
15 Sunday Apr 2012
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Alexander Freytag, Archetyp, Auferstehung, Ausgang, Avatar, Überschreiten der ersten Schwelle, Begegnung mit dem Mentor, Belohnung, Bewährungsproben; Verbündete, Christopher Vogler, Clara Ortrun Freifrau von Schwarzenstein, Cocaitte, Der Heros in tausend Gestalten, DNA-Safe, Dramaturgie, Drehbuch, Drehbuchautor, Drehbuchlehrer, Entscheidende Prüfung, F.A.F.N.E.R., Feinde, Gewohnte Welt, Hauptquartier, John Truby, Joseph Campbell, Kristalle, Kunstuniversität Graz, Kuratorium, Lilo Wachter, Modell, Monomythos, Mythen, Orakel, Pantherion, Paradies-Dimension, Rückkehr mit dem Elixier, Rückweg, Realität, Reality Radio, Reise des Helden, Ritual, Ruf des Abenteuers, Schloßberglift, Syd Field, Tattoo, Taverne zum Güldenen Bären, The Writer's Journey, Valentin Anker, Vampire, Viktor Augenfeld, Viola Wachter, Vordringen zur tiefsten Höhle, VR-System, Weigerung
Nachdem der Pilotfilm inzwischen online ist, gibt’s heute einen kleinen Einblick in die grundlegende Arbeit, die die Basis jeden Films bildet: das Drehbuch. Um sich nicht im Irrgarten einer Handlung zu verirren – vor allem auch im Hinblick auf moderne, nichtlineare Erzählstrukturen –, ist es äußerst hilfreich, einen roten Faden zu haben, der einen da hindurch leitet. Zum Handwerkszeug eines Drehbuchautors gehört demnach u. a. ein Grundgerüst, um den Verlauf seines Plots zu gestalten. Natürlich gibt es mehrere Entwürfe für so etwas, und jeder große Drehbuchlehrer hat so seine eigenen Vorstellungen davon (Syd Field und John Truby wären hier etwa als bekannte Beispiele zu nennen). Ich persönlich bevorzuge in diesem Zusammenhang eine Herangehensweise, in der die Strukturen uralter Mythen aufgegriffen werden, wodurch sie meinem Wesen sehr entgegenkommt.
Beim Verfassen von Drehbüchern orientiere ich mich daher gerne an diesem dramaturgischen Modell (das sich übrigens nicht nur vorzüglich fürs Schreiben eignet, sondern sich auch perfekt auf den Alltag übertragen läßt): Es handelt sich um die “Reise des Helden”.

Joseph Campbell (1904-1987). (Quelle: http://mythicmeditations.com/2011/03/remembering-joseph-campbell/)
Dieser Begriff stammt von einem der wichtigsten Mythologen des 20. Jahrhunderts: Joseph Campbell. 1949 beschrieb er in seinem Standardwerk Der Heros in tausend Gestalten diesen Monomythos, der sich in zwölf archetypische Stadien einteilen läßt (Insel, Frankfurt am Main · Leipzig 1999, S. 237f.):
Der Mythenheld, der von der Hütte oder dem Schloß seines Alltags sich aufmacht, wird zur Schwelle der Abenteuerfahrt gelockt oder getragen, oder er begibt sich freiwillig dorthin. Dort trifft er auf ein Schattenwesen, das den Übergang bewacht. Der Held kann diese Macht besiegen oder beschwichtigen und lebendig ins Königreich der Finsternis eingehen (Bruderkampf, Kampf mit dem Drachen; Opfer, Zauber) oder vom Gegner erschlagen werden und als Toter hinabsteigen (Zerstückelung, Kreuzigung). Dann, jenseits der Schwelle, durchmißt der Held eine Welt fremdartiger und doch seltsam vertrauter Kräfte, von denen einige ihn gefährlich bedrohen (Prüfungen), andere ihm magische Hilfe leisten (Helfer). Wenn er am Nadir des mythischen Zirkels angekommen ist, hat er ein höchstes Gottesgericht zu bestehen und erhält seine Belohnung. Der Triumph kann sich darstellen als sexuelle Vereinigung mit der göttlichen Weltmutter (heilige Hochzeit), seine Anerkennung durch den Schöpfervater (Versöhnung mit dem Vater), Vergöttlichung des Helden selbst (Apotheose) oder aber, wenn die Mächte ihm feindlich geblieben sind, der Raub des Segens, den zu holen er gekommen war (Brautraub, Feuerraub); seinem Wesen nach ist er eine Ausweitung des Bewußtseins und damit des Seins (Erleuchtung, Verwandlung, Freiheit). Die Schlußarbeit ist die Rückkehr. Wenn die Mächte den Helden gesegnet haben, macht er sich nun unter ihrem Schutz auf (Sendung); wenn nicht, flieht er und wird verfolgt (Flucht in Verwandlungen, Flucht mit Hindernissen). An der Schwelle der Rückkehr müssen die transzendenten Kräfte zurückbleiben; der Held steigt aus dem Reich des Schreckens wieder empor (Rückkehr, Auferstehung). Der Segen, den er bringt, wird der Welt zum Heil (Elixier).
Christopher Vogler, Script Consultant in Hollywood, adaptierte die Reise des Helden für Drehbuchautoren; sein Buch und ein Seminar bei ihm in Wien waren eine echte Offenbarung für mich! In seiner Terminologie sieht das Modell folgendermaßen aus:
Die einzelnen Stufen müssen dabei aber nicht sklavisch eingehalten werden; die Reise des Helden läßt sich äußerst flexibel handhaben. Darauf und auf weitere Feinheiten näher einzugehen, würde jetzt den Rahmen dieses Artikels sprengen, aber wer sich etwas näher mit dieser Thematik beschäftigen möchte, dem empfehle ich als Einstieg z. B. mein kürzliches Interview mit Valentin Anker über die Reise des Helden bzw. das anschließende Gespräch mit den Zuhörern darüber.
Meine Co-Autorin Lilo Wachter und ich haben beim Pilotfilm von PANTHERION den Weg unserer Protagonistin jedenfalls so konzipiert:
| Stadium | Violas Reise bei PANTHERION | |
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1 |
Gewohnte Welt | Viola ist auf der Kunstuni; ihr Freund macht mit ihr Schluß. Sie macht einen Ausflug mit ihrer Freundin Bea und beschließt, daß sich in ihrem Leben etwas ändern muß. |
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2 |
Ruf des Abenteuers | Mehrere Rufe: Sie hört Alexander trommeln, läßt sich das Tattoo stechen, beobachtet das Team in der Taverne (währenddessen Beas Hilferuf auf dem Handy ungehört bleibt) und erleidet schließlich den Überfall des Vampirs. |
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3 |
Weigerung | Die Umstände weigern sich: Alexander kann sie abschütteln, wodurch sie den Weg ins Hauptquartier nicht findet. Später: Sie selbst weigert sich – sie braucht “Normalität” in Form des COCAITTE-Konzerts. |
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4 |
Begegnung mit dem Mentor | Viola wird im letzten Moment von Alexander vor dem Vampir gerettet und am nächsten Morgen von Viktor besucht. Später: Der Avatar des VR-Systems und die PANTHERION-Mitglieder klären sie über die Natur der Realität auf. / Alexander gibt ihr einen Kristall. / Das Orakel offenbart, daß Clara noch lebt. |
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5 |
Überschreiten der ersten Schwelle | Viola verfolgt Viktor, wird von ihm in den Schloßberglift gezerrt und ins Hauptquartier gebracht. |
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6 |
Bewährungsproben; Verbündete, Feinde |
Sie lernt die Organisation und die anderen Mitglieder kennen, erhält den weißen Button (Vorwegnahme eines Aspekts der Belohnung) und muß sich schnell zurechtfinden, um zu überleben. Sie weiß nicht recht, wem sie vertrauen kann. Später: F.A.F.N.E.R. und das Kuratorium sind Feinde, die sich Viola und dem PANTHERION-Team entgegen stellen; doch auch in deren Reihen gibt es scheinbar Verbündete (Nastya und Abteilung 42). |
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7 |
Vordringen zur tiefsten Höhle |
Sie wird vom Konzert weggerufen, geht selbständig ins Hauptquartier und folgt Viktor durch den Ausgang. |
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8 |
Entscheidende Prüfung |
Im aussichtslos erscheinenden Kampf gegen die Vampire wird sie fast getötet, ihr Tattoo macht jedoch die Vampire ihrerseits wieder zu Menschen und damit sterblich … |
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9 |
Belohnung | … und dadurch gibt es plötzlich einen Weg, Vampire zu töten. Clara meldet sich zurück. |
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10 |
Rückweg | Doch F.A.F.N.E.R. und die Vampire werden nur um so mehr auf PANTHERION aufmerksam – es wird klar, daß andere Welten das Reality Radio wollen, weil es um noch viel mehr geht als ursprünglich gedacht: den Zugang zur Paradies-Dimension! |
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11 |
Auferstehung | Viola überlebt ihre erste Reise in eine andere Dimension (das Kuratorium) und kann mit Viktor den DNA-Safe zurückbringen: |
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12 |
Rückkehr mit dem Elixier | Das Reality Radio ist damit geschützt. Außerdem schafft es PANTHERION, mehrere Portale zu anderen Dimensionen zu schließen – bis Alexander durch Viola abgelenkt ist und ihm beim letzten Ritual ein folgenschwerer Fehler unterläuft … |
13 Friday Apr 2012
Das Interesse an weiteren öffentlichen Aufführungen des PANTHERION-Pilotfilms ist nach wie vor groß! Das freut uns natürlich sehr … und einen ersten Termin dafür darf ich hier gleich ankündigen:
Es gibt nur 40 Sitzplätze – wer zuerst kommt, mahlt zuerst! Gelegenheit zur Diskussion mit den Machern wird’s ausreichend geben, und gerüchteweise soll extra für dieses Ereignis ein spezielles neues Crêpe kreiert werden. Wer sich das entgehen läßt, ist selber schuld.
11 Wednesday Apr 2012
Leute, es ist soweit – nach den erfolgreichen Kino-Premieren ist der PANTHERION-Pilotfilm da angelangt, wofür er von Anfang an gedacht war: im Internet! Viel Vergnügen mit Episode 0: Reality is Debatable …
… und freut Euch schon jetzt auf die erste Staffel, deren Motto lautet: Identity is Overrated. Die Drehbücher dazu sind schon geschrieben, sobald die Finanzierung steht, legen wir los!
09 Monday Apr 2012
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Graz, OMEN, Melchior v.·. Wahnstein, Steiermark, Lesung, Robert Preis, Trost und Spiele, Weinverkostung, Buchhandlung Leykam, Stempfergasse, Krimi
Nicht nur Melchior v.·. Wahnstein hat sich der schriftstellerischen Verarbeitung abgründiger Seiten der Steiermark verschrieben – auch Robert Preis hat gerade mit seinem Krimi Trost und Spiele eine neue Romanreihe über dunkle Geschehnisse in unserem Bundesland begonnen. Da bietet sich eine Doppel-Lesung geradezu an … und anschließend gibt’s eine Weinverkostung! Kommt, hört und genießt!
05 Thursday Apr 2012
Posted in PANTHERION Fact Files, Goodies, Pilotfilm
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Pantherion, Graz, OMEN, Rißzeichnung, Reality Radio, Portal, Transdimensional, Mittelseite, Paradies-Dimension, FROZEN SHADOW, Bedrohung
Die Mittelseiten von OMEN Nr. 3, Codename: FROZEN SHADOW, offenbaren die technischen Funktionen eines der wichtigsten Hilfsmittel PANTHERIONs im Kampf gegen transdimensionale Bedrohungen: jene des Reality Radio. Daß es sich in Graz befindet, ist vermutlich ein Hauptgrund für die zunehmenden Übergriffe aus anderen Welten – denn mit Hilfe des Radios könnte man vielleicht den Zugang zur Paradies-Dimension finden!
Aus diesem Grund setzt PANTHERION – wie im Pilotfilm zu sehen – auch alles daran, es vor fremdem Zugriff zu schützen, sowie zusätzlich die Portale zu anderen Dimensionen in Graz (wie jenes zur Welt der Clowns und zum Raum zwischen den Sternen) vorsorglich zu schließen. Leider geht dabei etwas gewaltig schief und erst in Staffel 1 werden wir erfahren, welche Auswirkungen das auf uns alle hat …
02 Monday Apr 2012
Posted in Hörspiel, PANTHERION Fact Files
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AKE, Astralwelt, Übergang, Energieniveau, Jenseits, Knotenpunkt, Kuratorium, luzider Traum, Mark Vectoric, Nekronauten, Pantherion, Parallelwelt, Reality Radio, Traumwelt, Zwischenraum
Genau genommen sind der Übergang und der Zwischenraum keine eigenständigen parallelen Dimensionen; ich stelle sie trotzdem in dieser Kategorie vor, weil sie viel mit ihnen zu tun haben.
Der Übergang ist ein Knotenpunkt für luzide Träumer und außerkörperlich Reisende. Von hier aus kann man theoretisch in die Traum- / Astralwelt aller anderen Dimensionen reisen. Dazu ist es nötig, eine möglichst starke Emotion heraufzubeschwören, die man mit der gewünschten Dimension assoziiert und sich von dieser quasi dorthin ziehen zu lassen. Das setzt natürlich voraus, daß man einerseits seine Träume kontrollieren kann bzw. hinreichend AKE-Training hinter sich hat und andererseits entsprechende Erfahrungen mit der Parallelwelt aufweist, deren feinstoffliche Sphären man aufzusuchen wünscht.
Der Zwischenraum ist laut Mark “… wie der Bereich zwischen Tick und Tack, zwischen einem Gedanken und dem nächsten, zwischen dem Moment, in dem du stürzt und dem, wo du zu fallen beginnst.” Er ist also sozusagen ein Nicht-Raum, er ist der Übergang von einer Welt zu einer anderen. Und: Er ist extrem schwer zu erreichen, denn mit dem Reality Radio kann man nur die Frequenzen unterschiedlicher Dimensionen ansteuern, aber nicht den Raum zwischen ihnen.
Seit den Ereignissen seiner Entdeckung durch PANTHERION (vgl. das Hörspiel Nr. 1: “Zwischenraum”) mutmaßt das Team, daß die Nekronauten dahinterstecken – diese versuchen, ihn mit so viel Bewußtsein aufzuladen, daß er einstürzt und damit die Trennwände zwischen den Dimensionen quasi gesprengt werden; somit wäre ihr Weg frei, die Grenze zum Jenseits physisch zu überqueren.
Die Überlegung dabei ist folgende: Der Zwischenraum verhält sich wie ein erhöhtes Energieniveau zwischen den einzelnen Dimensionen. Man könnte sich ihn als Erhöhungen vorstellen, während die einzelnen Dimensionen wie Seen in Vertiefungen liegen. Die Nekronauten haben vermutlich das Energiepotential des Zwischenraums erkannt und über ihre Experimente mit seiner Bewußtseinsaufladung damit begonnen, Energie aus dem Zwischenraum “abzusaugen”: Allerlei Geräte können daraus hervorragend gespeist werden. Wird an einer Stelle genug “abgesaugt”, dann sinkt das Energieniveau dort auf breiter Stelle ab und die Dimensionen (die Seen) kommen sich näher – bis sie sich schließlich berühren. Man stelle sich eine aufgeblasene Barriere vor, die zwei Wasserbecken trennt, bis jemand diese Barriere hinunter drückt. Werden immer mehr und immer leistungshungrigere Geräte / Maschinen an einer Stelle benutzt, könnte das problematisch werden: Wird einer Stelle viel Energie entzogen, sinkt dort das Niveau und zwei Dimensionen könnten auf breiter Front überlappen und sich sogar vermischen!
31 Saturday Mar 2012
Posted in Rezensionen, Pilotfilm, Event
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Pantherion, Graz, Orakel, Sigille, Premiere, Cocaitte, Uraufführung, Facebook, Aftershow-Party
“es war ein rausch, eine orgie! hat mich weggeblasen”
“Es war grossartig. Macht weiter! Und meldet euch wenn ihr Unterstützung braucht.”
“Es war ein brillianter Bilderexzess .. finster, schnell und berauschend
ein gelungenes Erstwerk dem auf jeden Fall weitere Episoden folgen wollen .. cheers”
“es muss weitergehen!
“
“Gratuliere!!! MEGASTARK!!!”
… das sind nur einige der Facebook-Kommentare nach der gelungenen Uraufführung. Wir freuen uns darüber wie nur was, nehmen die Kritik ernst und sind motivierter denn je, die Geheimnisse des PANTHERION-Universums weiterhin zu ergründen und Euch zur Verfügung zu stellen. Danke allen für die großartige Stimmung und COCAITTE für das legendäre Konzert auf der Aftershow-Party!
Und: Ein mysteriöser Unbekannter (oder eine Gruppe davon) hat unserem Herrn Regisseur ein nächtliches Geschenk vor seinem Wohnhaus hinterlassen – die Sigille, um das Orakel von Graz zu rufen …