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Der Grenzgang entlang der Zone, wo sich Realität und Fiktion vermischen, der Wechsel zwischen parallelen Realitäten und das Spiel mit versteckten Botschaften sind bei PANTHERION ja Programm – und es setzt sich bis in viele Details der Veröffentlichungen von > grotesque hin fort.

So erinnern beispielsweise die Titelbilder der Heftromanreihe OMEN nicht nur an eine Szene aus der jeweiligen Handlung, sondern sind gleichzeitig auch eine Hommage an bedeutende Werke aus der Kunstgeschichte! Für Ausgabe 1, Im Netz der Betörung, etwa stand Johann Heinrich Füsslis Nachtmahr Pate, der ja oft verwendet wird, wenn es darum geht, das Thema Alpträume zu illustrieren:

Solch einen erlebt denn auch PANTHERION im Sommer 2009, als das Team mit einem gestaltwandlerischen Sukkubus konfrontiert wird, der insbesondere Viktor Augenfeld, den momentanen Leiter der Organisation, schmerzhaft an seine Vergangenheit erinnert. Das Titelbild dreht den Spieß entsprechend um und zeigt Viktor hilflos ausgeliefert an (s)einen weiblichen Nachtmahr:

Abgesehen davon erzählt Melchior v.·. Wahnstein darin auch, wie Sabine Glocker zum Team stößt: Es geht um Ariosophen, die außerweltliche Götter beschwören (Lovecraft läßt grüßen!). Und um scheinbare UFO-Entführungen. Mind Control. Vampire. Und viel, viel Sex. Richtig schöner Pulp eben. Don’t miss this!