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Es muß sich irgendwann in den Jahren zwischen 1890 und 1892 zugetragen haben, als einem nur als der “Zeitreisende” bekanntem Individuum ein wichtiges Werkzeug schwer beschädigt wurde. In der Rheinischen Friedrich Wilhelms Universität Bonn existiert ein Besuchsbericht, wo sich ein gewisser Herr Dr. Friedens aus Wien (der mit ziemlicher Sicherheit in Wirklichkeit nie existiert hat) mit Heinrich Hertz traf. Als Diskussionsthema ist dort “Zusammenhang von Elektromagnetismus mit Zeit” vermerkt. Mehr ist darüber leider nicht bekannt. Wahrscheinlich war es Heinrich Hertz, der den Zeitreisenden an Jean-Adrien Philippe, einen französischen Uhrmacher und Erfinder, verwies.

Heinrich Rudolf Hertz (1857 - 1894)

Jean-Adrien gelang es offenbar, die defekte Uhr des Zeitreisenden unter dessen Anleitung zu reparieren. So wurden ein Teil des Gehäuses, der Deckel, die Zeigermechanik sowie die Zeiger selbst und das Ziffernblatt im Jahre 1892 ersetzt bzw. eingebaut. Im Innendeckel ist eine Tabelle über magnetischen Fluß eingraviert; diese Tabelle besaß eine oder mehrere darübergelegte Masken oder Tabellenelemente, die mit dem Einstellrad außen am Deckel justiert werden konnten. Dieser Teil der Uhr ist jedoch später verloren gegangen, nur die Tabelle am Innendeckel blieb übrig.

Etwa 50 Jahre später gab es einen Zwischenfall mit einem Matrosen der USS Eldridge, der nach einigen Angaben erheblichen Einfluß auf die Vorgänge genommen hat. Einiges spricht dafür, daß es sich dabei um den Zeitreisenden gehandelt hat.

Irgendwann im Jahr 2000 bekommt auch Viktor Augenfeld Besuch von einem merkwürdigen Unbekannten. Er ermahnt ihn, in sieben Jahren einen jungen Mann namens Mark einzustellen. Viktor hält das erst für Unfug. Doch als sich der Unbekannte kurzzeitig unter Schmerzen zum Teil auflöst, glaubt er ihm und hört ihm weiter zu. Der Zeitreisende erzählt ihm, daß dieser Mark die Uhr bekommen sollte – doch sicherheitshalber erst kurz bevor er sie benötigt. Einige Informationen dieses Gesprächs gehen verloren, da sich der Zeitreisende zwischendurch immer wieder vollständig aufzulösen droht und Viktor dabei kaum etwas versteht. Er bekommt nur mit, daß Mark irgendwann einen Temporalen Zerfall-Indikator brauchen wird. Die Uhr kann diesen Zweck erfüllen; bis dahin sollte Viktor jedoch ein Auge auf das Gerät haben und keinem etwas über dessen Zweck erzählen.

Der Zeitreisende löst sich auf, als er Viktor seine Uhr reichen will. Der Deckel springt auf und wird beschädigt: Einige Teile verschwinden mit dem Zeitreisenden. Viktor läßt den Deckel später möglichst originalgetreu aus Aluminium nachgießen und das Glas ersetzen.