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Auf seinen Reisen sammelte Alexander diverse Gegenstände, die einem Magier wirkungsvolle Dienste als Paraphernalia leisten können, wenn sie entsprechend gehandhabt werden.

Alexanders Ring

Mit Hilfe seines Rings kann Alexander seine “energetische Signatur” auf einer Yin-Yang-Skala ändern. Der Träger sieht dann für magische Sinne einfach anders aus; die physische Erscheinung ändert sich jedoch nicht.

Dadurch kann er von feinstofflichen Wesen nicht so leicht aufgespürt werden: Zumindest für einige Zeit ist er damit sicher vor dem “Wittern” der Vampire und anderen Möglichkeiten, ihm nachzustellen (Magische Kompaßnadel, etc.). Dies birgt allerdings die nicht zu unterschätzende Gefahr, für einige Zeit emotional ziemlich instabil zu sein.

Das Anderswelt-Monokel in Aktion. Ausschnitt aus dem Pilotfilm

Während einer Reise in England gelangte er in den Besitz eines magischen Monokels – es ermöglicht ihm u. a., seine irdischen Sehgewohnheiten den mitunter verzerrten optischen Eindrücken einer fremden Dimension schneller anzupassen.

Alexanders Spazierstock ist ein Beispiel für die Multifunktionalität, die er an seinen magischen Utensilien schätzt: Einerseits ist er als Keule eine mächtige Brachialwaffe, andererseits kann er aber auch einmal am Tag einen Schockimpuls abgeben, der Angreifer lähmt (diese Funktion setzt Alexander allerdings nur als letzte Ausweichmöglichkeit ein, da der Schockimpuls von seiner Energie selbst genährt ist: Ein Angreifer ist zwar für einige Zeit außer Gefecht gesetzt, Alexander danach aber äußerst erschöpft). Darüber hinaus dient der Stock auch als magisches Szepter – das er zum Beispiel benützt, um das Orakel von Graz heraufzubeschwören.

Alexanders Taschenuhr ist OMEN-Lesern schon ein Begriff – in Heft Nr. 2, Der Schrecken aus dem Untergrund, benötigt er sie dringend. Melchior v.·. Wahnstein beschreibt darin auch ihren Hintergrund: Carl August Kellner, ein österreichischer Erfinder, Freimaurer und Okkultist unternahm einige Forschungsreisen durch Asien und entdeckte bzw. erlernte dabei viele magische Formeln. Eine davon fand er auf wichtigeren Gebetsmühlen: eine magische Inschrift, die in der Lage ist, die Aura des Trägers zu verstärken.

Die Wirkung dieses Zaubers erhöht die Auradichte des Benutzers und macht ihn damit für Geister und Schadenszauber wesentlich schwerer angreifbar. Carl Kellner, der inzwischen mit mehreren Orden und Logen Erfahrung gesammelt hatte, erkannte sofort den praktischen Nutzen dieser Formel. Der einzige Nachteil besteht darin, daß der heilige Text nur wirkt, wenn er sich auf einer runden Trommel befindet, die in Drehung versetzt wird, wie eben bei einer Gebetsmühle – und für Mitteleuropa ist dies natürlich alles andere als unauffällig und daher auch wenig alltagstauglich.

Kellners Erfindergeist brachte ihm den Einfall, den Text auf ein kleines Messingrad zu gravieren und es mit einem mechanischen Uhrwerk in Drehung zu versetzen. Der Zauber büßte damit ein wenig an Stärke ein, doch mußte die Apparatur dafür nur alle paar Stunden aufgezogen werden und konnte relativ unauffällig in der Jackentasche getragen werden. In weiterer Folge plante Kellner, diese Vorrichtung noch weiter zu miniaturisieren, und zur Tarnung in eine gewöhnliche Taschenuhr einzubauen. Er kannte keinen Uhrmacher, dem er vertrauen konnte (und Fragen würden bei seinem seltsamen Wunsch kaum ausbleiben). Also blieb ihm nur übrig, die Uhrenteile bei einem Uhrmacher zu bestellen und sie selber zusammenzusetzen. Dies setzte er auch in die Tat um: Ein englischer Uhrmacher lieferte die Einzelteile und Kellner baute sie zusammen. Es gelang ihm jedoch nie, die Uhr fehlerfrei am Laufen zu halten.

So bleibt sie hin und wieder stehen und läuft erst weiter, wenn sie neu aufgezogen wird. Oft reichen aber auch schon ein paar Klopfer auf das Uhrengehäuse. Da die Uhr bei Kellners Tod zerlegt auf seinem Arbeitstisch lag, wurde ihr kein Wert beigemessen. Sie wurde nicht in sein Erbe aufgenommen und ihre Spur verlor sich.