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Kaum jemand der vielen Spaziergänger, Wanderer, Mountainbiker, Drachenflieger und Paragleiter weiß um die Geschichten, die mit dem Grazer Hausberg (1445 m) verknüpft sind, der schon in der Römerzeit besiedelt war und als Mons Sekkel in einer Urkunde der Abtei Seckau erstmals namentlich erwähnt wurde.

1601 etwa führte Johannes Kepler auf ihm Versuche zur Bestimmung der Erdkrümmung fest und am 2. Februar 1931 zündete der steirische Raketenpionier Friedrich Schmiedl (1902-1994) auf dem Schöckl die erste Postrakete zum etwa fünf Kilometer entfernten St. Radegund mit 102 Briefen. Weitaus mysteriöser sind die zahlreichen Sagen, die sich um den Berg ranken. Seien es die geheimen Höhlen, in denen Schätze ihrer Entdeckung harren, unzugängliche Säle im Inneren des Massivs, die nur an einem bestimmten Tag des Jahres zugänglich sind oder Hexen, die im “Wetterloch” Hagel und Unheil für die Bevölkerung brauen – immer geht es um alte unterirdische Orte. PANTHERION vermutet darin einen deutlichen Zusammenhang mit den künstlich angelegten Gangsystemen in der Oststeiermark.