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Angesichts des Starts der Heftromanreihe MORBUS ist es höchste Zeit, mal ein paar Informationen über die Organisation in Wien ans Licht zu holen – um so mehr, als die historischen Archive nicht allzuviel preisgeben! Die Gründung von BASILISK geht jedenfalls vermutlich auf das 13. Jahrhundert zurück; das Hauptquartier liegt, auf einzelne Kammern aufgeteilt, unter dem Stephansplatz. Ein Zugang befindet sich versteckt in der Virgilkapelle, ein anderer in den Katakomben unter dem Stephansdom. Im Gegensatz zu PANTHERION benützen die Mitglieder von BASILISK kein Radio, um zwischen den Dimensionen zu wechseln, sondern “gehen strawanzen”: Sie benützen Wege, die in andere Realitäten führen (das sind normale Straßen, Gassen und Wege in Wien und Umgebung, die verändert werden, indem man sie in einem bestimmten Bewußtseinszustand begeht und einen dadurch in eine andere Dimension bringen).

Schriftzug von BASILISK

Folgende bedeutende Aktivitäten im Zusammenhang mit jeweiligen BASILISK-Gruppen konnte ich mittlerweile herausfinden:

  • Es steht zu vermuten, daß BASILISK am Vorabend des 13. Oktober 1307 einigen hochrangigen Mitgliedern des Templerordens zur Flucht verhalf.
  • Im Jahre 1583 wollte BASILISK die der Hexerei angeklagten Elsa Plainacher retten, versagte jedoch.
  • 1618 legte Kaiserin Anna in ihrem Testament die Gründung der Kapuzinergruft fest, in der zwölf Habsburger-Kaiser begraben sind; insgesamt ruhen dort knapp 140 Mitglieder jener Familie, die die Geschicke Europas über 700 Jahre bestimmte. BASILISK war an mehreren politischen Entscheidungen direkt oder indirekt beteiligt.
  • Ignaz von Born hatte mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Kenntnis von BASILISK.
  • Während seiner Studienzeit stand János Bolyai der Organisation nahe und vermachte ihr einige seiner Manuskripte zur nicht-euklidischen Geometrie sowie zur daraus abgeleiteten Philosophie über die Seele, die Materie und den Geist.
  • Für kurze Zeit war Erik Jan Hanussen Mitglied von BASILISK, wurde aber nach wenigen Monaten wieder entlassen.
  • Man vermutet, daß Wilhelm Reich losen Kontakt zu BASILISK hatte – ein Einfluß, der zu seinem Zerwürfnis mit Sigmund Freud beigetragen haben könnte.
  • Es ist unklar, steht aber zu vermuten, daß Timothy Leary während seines kurzen Aufenthalts in Wien im Rahmen seiner Flucht in den frühen 70er Jahren in Kontakt mit BASILISK stand.

Siegel von BASILISK

In den 80er Jahren kam es jedenfalls zu einer Reihe tragischer Ereignisse, die … – aber da will ich nicht vorgreifen! Die Autoren von MORBUS sind daran, all das gewissenhaft für die Nachwelt aufzubereiten und werden die geheime Geschichte von BASILISK Schritt für Schritt enthüllen.