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Passend zur neuen Facebook-Seite der > grotesque-Reihe MORBUS gibt es heute ein paar Hinweise für alle Leser dieses Blogs, die sich selbst auf mythische Spurensuche begeben wollen:

Da wäre zunächst eine merkwürdige Abbildung in der Schrift Serpentum et Draconum historia des italienischen Arztes und Naturforschers Ulisse Aldrovandi (1522-1605), die posthum 1640 veröffentlicht wurde:

Dieses Mischwesen weist Aldrovandi, der heute als Mitbegründer der modernen Zoologie gilt, als Fälschung aus; dabei sollte man jedoch bedenken, daß er zu seinen Lebzeiten als Häretiker angeklagt war (er stand den Wiedertäufern nahe) und einige Zeit unter Hausarrest verbrachte.

Der zweite Hinweis führt uns ausgerechnet nach Wien, genauer gesagt ins Naturhistorische Museum. In dessen Keller wurde „um das Jahr 2000 herum“ in einem verschlossenen, nicht beschrifteten Glas ein Präparat gefunden, das allem Anschein nach weder irgendwo katalogisiert ist noch eine Inventarnummer aufweist … und das auffällig der Abbildung in Aldrovandis Schrift ähnelt. Ein Basilisk soll es sein, „mindestens 180 und maximal 400 Jahre alt“, und – natürlich – eine geschickte Fälschung.

Mehr darüber in der aktuellen mysteries-Ausgabe (Nr. 5/2012)! Es gibt nämlich noch weitaus mehr Spuren, die der Basilisk hinterlassen hat und denen man nachgehen kann – sofern man sich nicht scheut, dabei dem einen oder anderen Mitglied bestimmter Organisationen über den Weg zu laufen …